Kaminabend des Regina e.V. zum Thema: Freiraum Internet

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Am Mittwoch den 24.11.2010 fand im Marschiertor in Aachen der jährlich Kaminabend, des Regina e.V. (REGionaler INdustrieclub Informatik Aachen) mit ungefähr 50 Teilnehmern statt. Der Kaminabend war Anlass für die Überreichung, der Stipendien an die Stipendiaten, sowie der Podiumsdiskussion zum Thema „Freiraum Internet“ und einem gemütlichem beisammen sein. Nach der Überreichung der Stipendien und der Vorspeise begann die Podiumsdiskussion. Teilnehmer waren: Carlo Blatz, Gründer und Geschäftsführer, der Powerflasher GmbH, Emanuel Richter, Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen, Bernd Büttgens, Chefredaktion Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung, der auch für die Moderation verantwortlich war, sowie meine Wenigkeit, als Vertreter der Piratenpartei. Die Podiumsdiskussion hat sich in einem zeitlichen Rahmen von einer Stunde abgespielt. Gegen Nachmittag hatte mich bereits Herr Buettgens telefonisch kontaktiert und mich darüber informiert, dass sich der thematische Rahmen der Veranstaltung aus Zeit Gründen etwas allgemeiner ablaufen werde, als in der Einladung beschrieben.
Die eigentliche Diskussion verlief in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Herr Buettgens hatte diverse Fragen, zum Thema Web2.0 und Freiheit im Internet vorbereitet und jedem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, auf die jeweiligen Themen einzugehen. Carlo Blatz konnte über seine tägliche Arbeit mit dem Internet berichten und hat die Vorzüge des Internets gegen über den herkömmlichen Medien verstärkt erläutert. Es folgte eine Diskussion über die Vor und Nachteile der Zeitung gegenüber Internetblogs. Ich konnte an diversen Stellen die Positionen und Arbeitsweise der Piratenpartei gut in den Vordergrund stellen. Dabei konnte ich auch über unsere Kommunalarbeit berichten und verdeutlichen, warum es auch wichtig ist die Piratenpartei auf kommunaler Ebene zu etablieren. Professor Richter von der RWTH hat den besonnenen Part in der Diskussionsrunde übernommen, obwohl man sagen muss, dass er nie eine konservative Position eingenommen hat und generell auch offen für die Vorteile des Internets war. Herr Richter behauptete, dass die FDP die eigentliche Bürgerrechtspartei in der Vergangenheit gewesen wäre und dass das Internet ein rechtsfreier Raum wäre, wo ich natürlich vehement widersprochen habe. Am Ende der Diskussion haben noch einige Gäste Fragen zum Thema Urheberrecht gefragt, was aber aus Zeitmangel nur kurz thematisiert wurde.
Im Anschluss an die Diskussionsrunde habe ich mich noch mit vielen Gästen unterhalten, ein wenig diskutiert und ein positives Feedback bekommen. Einige Gäste waren etwas enttäuscht, dass wenig über Urheberrecht gesprochen wurde und Herr Buettgens öfters das Medium Zeitung thematisiert hat. Ich muss sagen, dass mir der Abend sehr viel Spaß gemacht hat. Im Rahmen der Vorbereitungen habe ich auch noch mal gemerkt, warum ich bei der Piratenpartei bin und das es Themen sind wie Urheberrecht und Überwachung, die komplett falsch laufen in unserem Land. Ich möchte mich an der Stelle noch einmal herzlich für die Einladung bedanken, dass der Piratenpartei überhaupt so ein Forum gegeben wurde und bei den Personen, die sich mit mir auf den Abend vorbereitet haben.

Hier gibt es ein paar Bilder von dem Abend:

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